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Zwischen Begehren und Tabu: lesbische Frauen im Iran

01. Dezember 2016
Spricht man von Homosexuellen im Iran, sind damit in der Regel Männer gemeint. Nahezu totgeschwiegen, sind iranische Lesben nicht einmal Gegenstand homophober Witze. Doch die Pfeile des blinden Amor entzünden Leidenschaften auch unter iranischen Frauen – wo und wie auch immer. mehr »

Öffentliche Wirkungen heimlicher Freiheiten

21. November 2016
Die Internetkampagne „Meine heimliche Freiheit“ sensibilisiert IranerInnen für Frauenrechte, insbesondere für das Recht auf Kleiderwahl und einen selbst gewählten Lebensentwurf. Die Iranerinnen sollen aus der passiven Opferrolle heraus und für sich selbst entscheiden. Wie erfolgreich ist die Kampagne im Iran? mehr »

Im Exil erfolgreich, im Iran nicht erwünscht

18. November 2016
Kargah, zu deutsch Werkstatt: Hier wird nicht herkömmlich gewerkelt, aber auf andere Weise viel geschafft. Das bundesweit einmalige Projekt wurde mehrfach von PolitikerInnen aller Parteien gelobt, lokale Unternehmen möchten Sponsoren sein, Ex-Bundeskanzler spendet Redehonorare. Der Verein ist ein Paradebeispiel für ziviles Engagement und Integration. Kargah ist aber nicht nur für Flüchtlinge eine wichtige Adresse, die erste Integrationsschritte machen wollen. Auch die Machthaber in Teheran interessieren sich dafür, was Kargah tut.  mehr »

Theater aus Teherans Katakomben

14. November 2016
Das Buch "Last Scene Underground" der amerikanischen Kulturanthropologin Roxanne Varzi trägt den Untertitel "Ein ethnographischer Roman" und handelt von einer Teheraner Studentenclique, die im Untergrund ein illegales Theaterstück auf die Beine stellen will. Von Marian Brehmer mehr »

Kinderhandel in Teheran

07. November 2016
Nach offiziellen Angaben hat in den vergangen Monaten der Verkauf von Säuglingen im Iran zugenommen. In dem Land mit den viertgrößten Erdölvorkommen und den zweitgrößten Erdgasreserven der Welt greifen immer mehr Menschen zu ungewöhnlichen Maßnahmen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Iran Journal veröffentlicht Auszüge aus einer Recherche der Teheraner Tageszeitung "Iran" über den Kinderhandel in der iranischen Hauptstadt. mehr »

„Spotlight“ auf islamisch:
Sexueller Missbrauch im Iran

31. Oktober 2016
Sind verbannte Journalisten fern der Heimat und der vertrauten Sprache machtlos? Nicht unbedingt. Im Zeitalter des Internets ist man überall zu Hause. Und gute Recherchen sind manchmal nur aus dem Ausland möglich, wie das folgende Beispiel aus dem Iran zeigt: Ehemalige Koranschüler suchen fünf Jahre lang vergeblich Gerechtigkeit. Sie sollen von einem einflussreichen Koranrezitator jahrelang sexuell missbraucht worden sein. Bisher haben sich viele Mächtigen des Landes dazu geäußert. mehr »

Rütteln an Grundfesten: Exil-Theologen verunsichern die Ayatollahs

20. Oktober 2016
Das virtuelle Dorf macht es möglich: Religiöse Gelehrte im Exil stellen die Grundsätze des schiitisch-iranischen Islam infrage. Ihre fachliche Autorität ist dabei unbestreitbar. Und sie stehen via Internet in regem Kontakt mit dem schiitischen Lehrbetrieb ihrer Heimat. Eine ihrer ketzerischen Fragen lautet: Ist der Koran Gottes Wort oder ein erzählter Traum des Propheten Mohammed?     mehr »

Kontroverse um ein Fußballspiel

17. Oktober 2016
Aufregung um ein WM-Qualifikationsspiel: Während einige iranische Fußballfans sich über den Kapitän der koreanischen Fußballnationalmannschaft ärgern, zeigen sich andere über die Forderung erbost, beim Qualifikationsspiel Trauer zu tragen. Für Unmut sorgt auch die angebliche Auspeitschung iranischer Schulkinder durch ihren Schuldirektor. Ein Webwatch. mehr »

Hochsaison für Totenkläger

06. Oktober 2016
In diesen Tagen steht ganz Iran im Zeichen der Trauer. Grund dafür ist „der Märtyrertod“ des Imam Hosseins im Jahr 680. Er gilt bei den schiitischen Muslimen als „das Symbol des Widerstandes gegen die Tyrannei“. Doch mehr als der Märtyer-Imam selbst, stehen bei den Trauerfeierlichkeiten die Totenkläger im Rampenlicht. In der Regel gut ausgebildete junge Sänger, die immer mehr vom Regime instrumentalisiert werden. mehr »

Einschulung in einstürzende Altbauten

29. September 2016
Für Millionen SchülerInnen im Iran begann vergangene Woche das neue Schuljahr. Sie lernen in einem völlig maroden Bildungssystem. Das zuständige Ministerium ist chronisch unterfinanziert. Einsturzgefährdete Schulen, lebensgefährliche Heizöfen und drogensüchtige SchülerInnen sind die eine Seite der Medaille, veraltete Lernmethoden und Lernstoffe die andere.  mehr »
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