Die iranische Anwältin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi macht mit dem im Exil neu gegründeten „Zentrum für Unterstützer der Menschenrechte“ einen weiteren Versuch, Menschen- und FrauenrechtsaktivistInnen und JuristInnen im Iran zu unterstützen. mehr »
Filmschaffende im Iran klagen über die wachsende Einmischung der Politik in ihre Arbeit, über zunehmende Zensur und den Versuch des Kultusministeriums, den zwangsaufgelösten freien Berufsverband durch eine eigene Organisation zu ersetzen. Rund 80 Prozent der iranischen Kinofilme entstehen mithilfe staatlicher Fördergelder. Mehr zur kritischen Situation der iranischen Filmindustrie. mehr »
Im Iran steigt die Zahl aidsinfizierter Frauen und junger Erwachsener deutlich. Das geht aus einer Studie der medizinischen Universitäten des Landes hervor. Gesundheitsexperten schlagen Alarm. Sie fordern mehr medizinische Versorgung und Aufklärung. mehr »
Schicksalswahl - dieses Wort benutzen alle, einerlei auf welcher Seite die Kontrahenten stehen, um die Bedeutung der bevorstehenden Präsidentschaftswahl im Iran zu unterstreichen. Doch für Ali Akbar Haschemi Rafsandjani, der als Architekt der Islamischen Republik gilt und zwei Jahrzehnte lang der mächtigste Mann des Landes war, ist über das Schicksal dieser Wahl längst entschieden worden. Revolutionsführer Khamenei wolle und werde seinen eigenen Kadidaten durchsetzen. mehr »
Kommt er oder kommt er nicht? Er muss kommen, weil er die letzte Rettung der Islamischen Republik sei, sagen seine Anhänger. Er darf nicht kommen, sagen seine Gegner, denn er verkörpere die Zersetzung des Gottesstaates von innen heraus. Der Druck auf den ehemaligen iranischen Präsidenten Mohammad Khatami wächst. Wie steht er zur Präsidentenwahl am 14. Juni? Boykottiert er sie oder kandidiert er gar selbst? Und wenn ja: unter welchen Bedingungen? Schweigen kann Khatami dazu jedenfalls nicht mehr lange. Denn die Appelle häufen sich und ihr Ton wird zunehmend dramatischer. mehr »
Die Bundesrepublik hat Dutzende iranische JournalistInnen aufgenommen, die nach der Verhaftungswelle bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2009 den Iran verlassen mussten. Experten vermuten, dass es im Zusammenhang mit den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen im Juni dieses Jahres wieder zu Unruhen kommen wird. Ist die deutsche Politik darauf vorbereitet? Darüber sprach TFI mit dem Grünen-Politiker und Iran-Experten Omid Nouripour. mehr »
Salzwüsten, kahle Felsgebirge und Steppenlandschaften sind die Bilder, die die meisten Menschen mit dem Iran in Verbindung bringen. Dabei bedeckten bis vor drei Jahrzehnten Wälder 11 Prozent des Landes. Heute warnen Forscher vorm Aussterben dieser Pflanzen- und Tierwelt. mehr »
Die schmerzhaften Sanktionen, die internationale Isolation und die rasante Talfahrt der iranischen Wirtschaft dauern an. Rationierung und Essengutscheine werden bald den Alltag der Iraner bestimmen. Und als ob das alles nicht genug wäre, tobt vier Monate vor der Präsidentenwahl ein unerbittlicher Machtkampf, der für manche Akteure ein wahrer Überlebenskampf ist.
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Seit zwei Jahren stehen die Oppositionsführer Mir Hossein Moussavi und Mehdi Karroubi nun unter Hausarrest. Die iranische Regierung verstoße damit gegen die Menschenrechte, sagen Kritiker. mehr »
Auch wenn der Valentinstag nicht im offiziellen iranischen Kalender steht, wird er von vielen jungen IranerInnen gefeiert. Eine unwillkommene Angelegenheit für den islamischen Staat, der den Valentinstag als „Angriff der westlichen Kultur auf islamische Werte“ ansieht. mehr »