Einer der beliebtesten Schauspieler des Landes, Ezatollah Entezami, hatte offenbar den iranischen Präsidenten bei der Anmeldung für die Kandidatur seines Favoriten und engsten Beraters, Rahim Mashai, für die anstehenden Präsidentschaftswahlen begleitet. Der 89jährige Entezami hat jetzt erklärt, dass man ihn ohne seine Zustimmung zu diesem Termin manövriert habe. mehr »
686 Personen haben ihre Kandidatur für die iranischen Präsidentschaftswahlen am 14. Juni beim Wahlkomitee angemeldet. Die Bewerber und Bewerberinnen sind zwischen 19 und 78 Jahre alt, dreißig von ihnen sind Frauen. Wer tatsächlich antreten darf, obliegt nun der Entscheidung des Wächterrats. Im Internet wird bereits heftig über den künftigen elften Präsidenten des Iran debattiert. mehr »
Der Iran sucht mit Hochdruck nach Wegen, um den UNO-Sanktionen zu entgehen, die ihm infolge seines umstrittenen Atomprogramms auferlegt wurden. Dazu ist die Regierung in Teheran auf Hilfe angewiesen. Die wird von denjenigen geleistet, die dem Regime besonders nahestehen. mehr »
Schicksalswahl - dieses Wort benutzen alle, einerlei auf welcher Seite die Kontrahenten stehen, um die Bedeutung der bevorstehenden Präsidentschaftswahl im Iran zu unterstreichen. Doch für Ali Akbar Haschemi Rafsandjani, der als Architekt der Islamischen Republik gilt und zwei Jahrzehnte lang der mächtigste Mann des Landes war, ist über das Schicksal dieser Wahl längst entschieden worden. Revolutionsführer Khamenei wolle und werde seinen eigenen Kadidaten durchsetzen. mehr »
Kommt er oder kommt er nicht? Er muss kommen, weil er die letzte Rettung der Islamischen Republik sei, sagen seine Anhänger. Er darf nicht kommen, sagen seine Gegner, denn er verkörpere die Zersetzung des Gottesstaates von innen heraus. Der Druck auf den ehemaligen iranischen Präsidenten Mohammad Khatami wächst. Wie steht er zur Präsidentenwahl am 14. Juni? Boykottiert er sie oder kandidiert er gar selbst? Und wenn ja: unter welchen Bedingungen? Schweigen kann Khatami dazu jedenfalls nicht mehr lange. Denn die Appelle häufen sich und ihr Ton wird zunehmend dramatischer. mehr »
Seit über 70 Tagen befinden sich zwei Gefangene im Iran im Hungerstreik. Die beiden Angehörigen der religiösen Minderheit der Sufis protestieren damit gegen ihre Haftbedingungen. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Markus Löning fordert die iranische Regierung auf, die Unterdrückung religiöser Minderheiten zu beenden. mehr »
Das neue Jahr beginnt für die verarmten Massen im Gottesstaat Iran noch schlechter als das alte: Die Preise für Lebensmittel stiegen vor dem Nourooz-Fest weiter an. Politiker warnen bereits vor dem Zorn der Bevölkerung. mehr »
Die Bundesrepublik hat Dutzende iranische JournalistInnen aufgenommen, die nach der Verhaftungswelle bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2009 den Iran verlassen mussten. Experten vermuten, dass es im Zusammenhang mit den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen im Juni dieses Jahres wieder zu Unruhen kommen wird. Ist die deutsche Politik darauf vorbereitet? Darüber sprach TFI mit dem Grünen-Politiker und Iran-Experten Omid Nouripour. mehr »
Die schmerzhaften Sanktionen, die internationale Isolation und die rasante Talfahrt der iranischen Wirtschaft dauern an. Rationierung und Essengutscheine werden bald den Alltag der Iraner bestimmen. Und als ob das alles nicht genug wäre, tobt vier Monate vor der Präsidentenwahl ein unerbittlicher Machtkampf, der für manche Akteure ein wahrer Überlebenskampf ist.
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Die Aufgabe der iranischen Revolutionsgarde besteht eigentlich in der Verteidigung der Werte der islamischen Revolution und des islamischen Regierungssystems des Irans. Doch längst beherrscht die Garde die Wirtschaft des Landes. Und auch in der Medienlandschaft und so genannten „regierungsunabhängigen“ Organisationen mischt sie mit. Das löst sogar den Protest von Präsident Mahmud Ahmadinedschad aus. mehr »