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Abwarten: das Irangeschäft und die Auslandsiraner

29. November 2016
Die Kongresse häufen sich, die Experten referieren, doch eine Lösung zeichnet sich nicht ab. Und nach Trumps Wahl in den USA ist die Sache noch komplizierter geworden. Wann und wie werden Investoren ins große Irangeschäft einsteigen können? Auf einer prominent besetzten Konferenz in Frankfurt wurde über die Zukunft des Handels mit dem Iran diskutiert. Dabei spielte ein Deutschiraner als graue Eminenz und Strippenzieher eine Rolle. mehr »

Zwangsverschleierung als Symbol der Gewalt gegen Frauen

26. November 2016
Öffentlich über Gewalt gegen Frauen zu sprechen, wird von den Machthabern der Islamischen Republik Iran nicht toleriert. Deshalb sorgen iranische FrauenaktivistInnen außerhalb des Landes per Internet für Sensibilität in diesem wichtigen Diskurs. Eine Bestandsaufnahme von der Frauenrechtlerin und Publizistin Mansoureh Shojaee. mehr »

Rätselraten um den Rücktritt des Kulturministers

28. Oktober 2016
Kulturminister Ali Jannati ist zurückgetreten und politische BeobachterInnen fragen nach dem Warum. Das kulturelle Leben läuft dennoch weiter: Auf der Frankfurter Buchmesse wurde eine intensivere Zusammenarbeit zwischen iranischen und deutschen Verlagen beschlossen. Eine Kooperation gibt es bald auch zwischen dem ZDF und iranischen DokumentarfilmproduzentInnen. Ein Kulturspiegel. mehr »

Geschäfte mit dem Osten, Hoffnung Richtung Westen

13. Oktober 2016 Ölindustrie Russland
Die iranische Wirtschaft erholt sich nur langsam von den langjährigen Sanktionen, die der Westen gegen das Land verhängt hatte: eine Achillesferse für die Regierung Rouhani und eine Zeitbombe für das politische System. Durch neue Ölverträge mit Russland und regionale Handelserleichterungen soll ein Ausgleich geschaffen werden. mehr »

Sportarena als Miniatur der Gesellschaft

04. Oktober 2016
Die iranische Frauenrechtlerin Darya Safai kämpft aus dem belgischen Exil dafür, dass Iranerinnen wieder in Sportstadien gehen dürfen. Kai Schnier hat sich mit ihr über ihren Protest, scheinheilige Sportverbände und Frauenrechte in der islamischen Republik unterhalten. mehr »

Iran in der Finanzfalle

23. September 2016
Die „Financial Action Task Force“ (FATF) versteht sich als international führendes Gremium zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung. Der Iran ist neben Nordkorea das einzige Land auf der Schwarzliste der FATF. Normale Geschäftsbeziehungen mit der Außenwelt sind nur möglich, wenn das Land von dieser Liste gestrichen wird. Über die Akzeptierung der FATF-Standards wird derzeit im Iran heftig gestritten, denn sie würde die Innen- und Außenpolitik des Landes fundamental verändern. Deshalb muss Revolutionsführer Khamenei selbst entscheiden. mehr »

Der Revolutionsführer und sein virtueller Feind

11. September 2016 Nationales Internet
Seine Rede zum Schuljahresbeginn der Religionsschulen nimmt der iranische Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei zum Anlass, zum wiederholten Mal vor den „Bedrohungen des Internets“ zu warnen. Das kostenintensive Projekt eines „nationalen Internets“, dessen erste Phase kürzlich in Betrieb genommen wurde, sowie Massenverhaftungen von InternetnutzerInnen sind die Konsequenzen seines harten Kurses gegen die virtuelle Welt. mehr »

Mächtig, unkontrollierbar, korrupt: Irans Märtyrerstiftung

03. September 2016 Iran Korruption
Die Summen sind astronomisch: Von Hunderten Milliarden Euro ist die Rede, die in den vergangenen Jahren in der iranischen Märtyrerstiftung unterschlagen worden sein sollen. Eine Untersuchungskommission des Parlaments ermittelte zwei Jahre lang. Am Ende sagte deren Chef Anfang August, die Ergebnisse dürften nicht veröffentlicht werden. Begründung: Sie würden das Volk schockieren mehr »

Islam und Gewalt

30. August 2016
Ist der Islam eine Religion der Gewalt? Rechtfertigt er den Tod von Zivilisten? Auf diese und andere Fragen geht der iranische Theologe Hassan Yussefi Eshkevari in seinem Gastbeitrag für Iran Journal ein. mehr »

Russische Lufthoheit im Iran

20. August 2016
Russische Bomber starten ihre Angriffe in Syrien vom iranischen Stützpunkt Hamadan aus. Erstmals nutzt damit eine ausländische Macht iranisches Territorium, um in einem Drittland einzugreifen. Das ist ein historischer Vorgang und ein Tabubruch zugleich. Und es wirft ein Schlaglicht auf das Verhältnis zwischen Teheran und Moskau. Irans Rolle im syrischen Krieg ist die eines Befehlsempfängers. Die Lufthoheit besitzen andere. mehr »
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